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Vladimir Sorokin

 

Der Zuckerkreml

 

Ein furioses Sittengemälde von Russlands Starautor: ein literarischer Extrakt aus Wodka, Schnee und Blut - mit sechs Löffeln Zucker.

 

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Nichts, was man fürchten müsste

Nichts, was man fürchten müsste

von Julian Barnes
Übersetzt von Gertraude Krueger
332 Seiten;
2010 Kiepenheuer & Witsch
ISBN 978-3-462-04186-6

20.60 EUR (inkl. USt.) 
Sofort verfügbar oder abholbereit

Besprechung
Das witzigste, bewegendste und offenherzigste Buch über den Tod, das man sich vorstellen kann. Michael Maar, FAZ

Langtext
"Ich glaube nicht an Gott, aber ich vermisse ihn." Julian Barnes, brillant, geistreich und witzig wie immer, setzt sich mit einem Thema auseinander, das jeden ein Leben lang betrifft. Es geht um unsere Sterblichkeit, um provozierende Gedanken und aufrüttelnde Ereignisse auf dem Weg zum Ende. Eigentlich müsste man sich nicht davor fürchten. Wirklich nicht?§"Was soll eigentlich dieses ganze Tamtam um den Tod?", fragt nüchtern Julian Barnes' Mutter. Aber ihr Sohn kann deshalb oft nicht schlafen: "Ich erklärte ihr, mir widerstrebe eben der Gedanke daran." Die Angst vor dem Tod treibt Julian Barnes seit seiner Jugend um, immer wieder umkreist er das Thema in seiner ganzen Unerbittlichkeit und Hoffnungslosigkeit, denn er glaubt nicht an Gott, vermisst ihn aber. Neugierig und um Erkenntnis bemüht sucht er in der Kunst und in der Literatur, in den Naturwissenschaften und in der Musik nach Antworten. Doch Julian Barnes ist Romancier, deshalb entwickelt er seine Gedanken aus Personen und Handlung. Und so erzählt er auch die anekdotenreiche Geschichte vom Leben und Sterben der sehr britisch zugeknöpften Familie Barnes - von den originellen Großeltern, der herrischen Mutter, dem in sich gekehrten Vater, dem besserwisserischen Philosophen-Bruder und dem belesenen, an den Künsten interessierten Julian. Seine wahren Angehörigen und Vorfahren sind für Julian Barnes allerdings nicht die Mitglieder einer englischen Lehrerfamilie, sondern Schriftsteller und Komponisten wie Stendhal, Flaubert und Strawinsky. Mit ihnen erörtert er scharfsinnig und verängstigt, flapsig und tröstlich, ironisch und ernsthaft die Angst vor dem Treppenlift, den Blick in den Abgrund, das Wie und Wo und Wann. Und hat ein aufregendes Buch geschrieben.

Biografische Anmerkung zu den Verfassern
Julian Barnes, 1946 geboren, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen als Lexikograph, dann als Journalist. Von Barnes, der zahlreiche internationale Literaturpreise erhielt, liegt ein umfangreiches erzählerisches und essayistisches Werk vor, darunter die Romane "Flauberts Papagei", 1987; "Eine Geschichte der Welt in 10 ½Kapiteln", 1990; "Darüber reden", 1992. Julian Barnes lebt in London.
Weitere Titel bei Kiepenheuer & Witsch: "England, England", Roman, 1999. "Liebe usw.", Roman, 2002. "Tour de France", 2003. "Fein gehackt und grob gewürfelt. Der Pedant in der Küche", 2004. "Der Zitronentisch", Erzählungen, 2005. "Arthur und George", Roman, 2007. In neuer Gestaltung 2006: "Metroland", Roman. "In die Sonne sehen", Roman. "Vor meiner Zeit", Roman. "Das Stachelschwein", Roman.


Schlagworte
Fachbuch




















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